minimeta

just a little bit beyond…

Category: Reviews (Page 2 of 3)

Hell House

In dem Video von Richard Dawkins kurz erwähnt, wollte ich mehr über Hell House erfahren. Wie sich herausstellt, gibt es darüber eine Dokumentation aus dem Jahr 2001.

Hell House ist ganz schlicht und einfach die evangelikale Variante von Haunted Houses, wie sie zu Haloween in den USA schon eine lange Tradition haben. Ein Haunted House ist sowas wie eine self-made Geisterbahn, die temporär zu Haloween in irgendwelchen leerstehenden Häusern eingerichtet wird. Es geht um Verkleiden und Gruseln und um Haloween-Spass.

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God Delusions

Richard Dawkins BBC-Documentaries über den “Gotteswahn” sind scheinbar naive Nachfragen eines Wissenschaftlers, der die ganze Sache mit der Religion nicht so recht verstehen kann. Zum Teil mit einer ähnlichen Haltung wie Borat, stolpert er fast von einem Interview ins nächste. Und wie Borat ist er dabei dann doch weder naiv noch unschuldig.

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Colette Sadler: The Making of Doubt

Vorgestern habe ich “The Making of Doubt” von Colette Sadler in der fabrik potsdam gesehen. Es ist ein Tanzstück mit vier Tänzer/innen und vier “Puppen”. Zwei der Puppen sind sehr bis zur Verwechslung menschenähnlich und zwei sind menschengroße Pappen. Das Stück besteht aus drei Teilen, im ersten Teil wird mit den menschenähnlichen Puppen gespielt und getanzt, im zweiten Teil kommen die  Pappen zum Einsatz und im dritten Teil verwenden die Tänzer/innen zusätzliche, künstliche Gliedmassen.

The Uncanny Valley

The Uncanny Valley

[Hypothesized emotional response of human subjects is plotted against anthropomorphism of a robot, following Mori’s statements. The uncanny valley is the region of negative emotional response towards robots that seem “almost human.” Movement amplifies the emotional response. [image from wikipedia]

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Antideutsch da capo al fine

Nonono” hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich wohl in meinem Ärger über den Politik- und Diskussionsstil einiger Antideutscher im Allgemeinen und Grigats Artikel im Besonderen über das Ziel hinausgeschossen bin.

In jedem Fall hat Grigats Artikel bzw. die Antwort Way/Wirners darauf sowohl in mir als auch in einer ganzen Reihe anderer heftige Reaktionen ausgelöst.

Was ist also dran?

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BADco. Changes

This post closes the little series on performances shown during ‘Tanz im August‘ 2008. Yesterday I went to see BADco.’s Changes at Sophiensaele.

Changes (concept and choreography: Nikolina Pristaš) is a hard piece. And with those horrible chairs in the front row of Sophiensaele it is double so. It took a little while for me to get anything out of it. In fact it took until the Q&A aferwards. I didn’t so much listen to the talk then used this time to think about what I had just seen.

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The Antideutschland strikes back

Der Jungle World Artikel, über den ich mich in ‘Leninisten mit Klappe‘ geärgert habe, ist offensichtlich auch anderen Leuten sauer aufgestossen. Eine Woche später erschien in der Jungle World eine Antwort: Juden als nützliche Idioten von Ingo Way und Stefan Wirner. Es ist eine recht polemische Auseinandersetzung mit Grigats Dossier, dessen Hauptvorwurf lautet: Die Antideutschen würden Juden als Rechtfertigung für ihre Thesen benutzen und sich einer Auseinandersetzung mit ihnen gleichzeitig verweigern.

Schon als ich den Artikel las, dachte ich mir: Da gibts bestimmt eine Antwort und so geschah es dann auch. Von den vier Leserbriefen in der aktuellen Jungle World (34/2008) sind vier ‘kritische’ Antworten auf Way/Wirner. Wieviele von den vieren direkt zur antideutschen K-Gruppe gehören und wieviele nur damit sympathisieren, war auf die Schnelle nicht mehr festzustellen. Eine Google-Suche ist zumindest bei Regitz erfolgreich, der offensichtlich schon einiges Einschlägiges verfasst hat. Keiner der Leserbriefschreiber geht auf Way/Wirners Kernthese ein, stattdessen regen sich alle über die abfälligen Bemerkungen der beiden bezüglich Kommunismus auf. So wie sich Way/Wirner zu Kommunismus äußern, würde ich auch widersprechen, aber der Leninimus-Kommunismus der K-Anti-Deutschen kann mir sicher auch gestohlen bleiben.

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Everybody’s Impersonation Game

The Impersonation Game is a format whose aim is to “to expand the understanding of your work through watching/listening to other people speaking about it”. It’s is part of ‘Everybodys Toolbox‘. This is how it works:

You show a work to the people you would like to impersonate you (people you would like to expand notions of your work). You can show it live or on video, but it should be a presentation of the work itself. After the showing you set up an after talk where you, the person who made the work is the interviewer, interviewing at least 3 persons who try to impersonate you.

I saw a version of it at Tanz im August. The performance being talked about was ‘Work in Progress’ by Janek Jansa. I hadn’t seen it, so to me the conversation was twice removed: People were talking about a piece that they didn’t create as if they had created it and I listened as if I had seen it.

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Album (Praticable) von Frédéric Gies

Ich war gerade im Podewil (Tanz im August) und habe mir dort das neue Stück ‘Album (Praticable)‘ von Frédéric Gies angesehen. Hat mir sehr gut gefallen und kann ich auf jeden Fall empfehlen. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, sonst könnte ich hier auch noch einen visuellen Eindruck vermitteln.

‘Album’ ist ein Solo. Das Stück erinnert im Aufbau an ein Konzert oder vielleicht eher noch an ein Musik-Album (hence the name). Frédéric Gies tanzt 6 verschiedene kürzere Tänze, die durch das Album-Prinzip und ein gemeinsames Konzept zusammengehalten werden: Ein tänzerisches Konzept-Album also.

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Leninisten mit Klappe

Die Antideutschen

Die Antideutschen sind die Wiedergänger in der deutschen Linken. Die Auflösung der autonomen Szene und den Niedergang der von Bürgersöhnen und -töchtern dominierten BRD-Linken der 80’ger und 90’ger haben sie durch einen wohl-erprobten Trick überlebt: Bildung einer (oder zählt man die Verwurflinien innerhalb der Anti-Deutschen mit, dann sogar mehrere) K-Gruppen.

Eine K-Gruppe, das bedeutet Leninismus. Die Gemeinsamkeiten der Antideutschen mit dem Leninismus sind sowohl taktischer als auch inhaltlicher Natur. Folgende drei Stichpunkte sollen erstmal als Charakterisierung reichen:

  1. Autoritätsgläubigkeit
  2. Festhalten an der Avantgarde-Theorie
  3. Parteibildung

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Jubilee: eine jüdisch-christliche Tradition als Inspiration für soziale Kämpfe

Was folgt sind hauptsächlich Notizen nach ‘The Many-headed Hydra: Sailors, Slaves, Commoners, and the Hidden History of the Revolutionary Atlantic, von Peter Linebaugh & Marcus Rediker

Jubilee, oder lt. der Lutherbibel (1910) ‘Halljahr’, neuere Ausgaben sprechen von ‘Erlaßjahr’, ist ein jüdisches Gesetz, das in Moses 3 (Leviticus), Kap. 25 beschrieben wird. Das Gesetz bestimmt, dass jedes 50. Jahr als heiliges Jubilee gefeiert werden soll. Im Jubilee-Jahr sollen alle Sklaven und Gefangenen freigelassen, alles gekaufte Land (mit einigen Ausnahmen) an die Vorbesitzer zurück gegeben, alle Schulden erlassen, alle Arbeit eingestellt und das ganze urbare Land brach gelassen werden.

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